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Gedichte von Wolfgang Appell
 

 
 
Für meine Herzine
 
Auf Deiner Sonnenliege liest Du ein Buch.
Ich schau’ Dich an und danke Dir.
Mein Neid gilt nur dem Badetuch.
 
So viele Jahre schon bist Du bei mir.
Ich habe dafür großes Staunen.
Du kennst mich doch, doch Du bist hier.
 
Warum, warum? Die Mauern raunen:
“Leben sie nicht längst getrennt?“
Selten bettet Liebe sich auf Daunen.
 
Wer im Herzen Dich erkennt,
dem bleibt ewig Dich zu lieben,
so ewig, wie ein Stern am Firmament.
 
Du gingst fort und bist geblieben.
 

 

 


 
   
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